Spitzwegerich - das Antibiotikum unter den Heilpflanzen

Spitzwegerich ist das Antibiotikum unter den Heilpflanzen und verfügt über den Pflanzenstoff Aucubin, das der Wirkung eines Penicillins entspricht. Die Schleimstoffe legen sich wie ein schützender Film über die Schleimhaut in Hals und Rachen und lindern dadurch Reizungen der Rachenschleimhaut und der Bronchien. Schleimhautentzündungen heilen schneller ab, weil die Gerbstoffe zusammenziehend wirken. Das Kraut kann auch auf frische Wunden aufgebracht werden, wo es dank seiner antibiotischen und blutstillenden Wirkung gegen Infektionen wirkt und zu einer problemlosen Wundheilung beiträgt. 

Spitzwegerich wirkt antibiotisch, antibakteriell, adstringierend, blutreinigend und -stillend, wundheilend, entzündungshemmend, hustendämpfend, reizmildernd, schmerzlindernd, harntreibend, schleimlösend und auswurffördernd. Er wird bei Reizhusten, Bronchitis, Halsentzündungen, Raucherhusten, Ekszemen, Augenentzündungen, Insektenstichen, Leberproblemen und Ödemen angewandt. Das Gewächs, das als Tee, Aufguss aus den Samen und als Pflanzensaft verwendet werden kann, wirkt unter anderem auf das Verdauungssystem, die Haut, die Atmungsorgane sowie den Stoffwechsel. 

Für einen Tee übergießt man zwei Teelöffel getrocknete Spitzwegerichblätter mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lässt ihn ca. 10 min. ziehen. Bei Atemwegserkrankungen sollte 3 mal täglich eine Tasse getrunken werden. 

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