Powerfrucht - Hagebutte

Jetzt wird es wieder Zeit dass man die Abwehrkräfte stärkt, denn das herbstlich nasskalte Wetter sorgt dafür, dass Erkältungen zunehmen. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Mit Hagebutten ist man gegen Krankheiten gewappnet. Die leckeren Früchte sind nicht nur reich an Vitamin C, sondern enthalten auch wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Natrium. Allerdings sind Hagebutten nicht so leicht zu verarbeiten. Die Hagebutte ist reif wenn die Schale bei Druck etwas nachgibt und sie sich leicht pflücken lässt. Man entfernt Stiel und die Samen im Inneren der Kapsel. Am besten mit Handschuhen, da die Härchen die Haut reizen. Hagebutten kennt man vor allem im Tee oder als Marmelade, doch es gibt noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten. So schmecken die Früchte auch sehr gut in Muffins, Kuchen oder Desserts. Zudem kann das Mark in Suppen oder in fruchtigen Soßen – etwa zu Wild – verwendet werden. 

Hier ein schnelles und einfaches Rezept für Hagebuttenmarmelade:

  • 1000 g Hagebutten
  • 500 ml Orangensaft
  • 2 Gewürznelken
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  1. Für die Hagebuttenmarmelade die Früchte erst nach dem ersten Frost pflücken, dann ist der Vitamin-C-Gehalt am höchsten und das Fruchtmark tritt beim Zusammendrücken bereits hervor. Die Hagebutten mit kaltem Wasser abspülen und in einen Topf geben. Orangensaft, 400 ml Wasser und die Gewürznelken dazugeben und zum Kochen bringen. So lange kochen, bis ein Mus entsteht (ca. 15 Minuten). Topf von der Kochstelle ziehen und das Hagebuttenmus durch ein feines Haarsieb in einen Topf streichen, um alle Kerne und Häutchen zu entfernen.
  2. Nun den Gelierzucker zum Hagebutttenmus geben und die Masse nochmals aufkochen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und die Gelierprobe machen. Wird sie fest, ist die Marmelade fertig. Wenn nicht, dann die Masse noch etwas länger kochen lassen.
  3. Die Hagebuttenmarmelade sofort in vorbereitete Gläser füllen. 

Ich habe aus den Hagebutten ein Pulver hergestellt, so sind wir in den Wintermonaten mit reichlich Vitamin C versorgt! 

Um das Pulver herzustellen benötigt man frische Hagebutten die noch nicht zu weich sind. Sie sollten vor dem ersten Frost geerntet werden. Zuerst werden die Hagebutten gewaschen, halbiert und auf ein Backblech gelegt. Anschließend werden Sie im Rohr bei ca. 40 C° getrocknet, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Als Alternative kann man auch ein Dörrgerät verwenden. Die getrockneten Hälften kann man dann entweder zu Pulver vermahlen oder zu leckeren Hagebuttentee zubereiten. Für das Pulver gebe ich die Hälften einfach in ein Kücchengerät und schreddere sie klein. Besonders wirksam ist übrigens der sog. "Kernlesetee". Hier werden nur die Kerne der Hagebutte verwendet und aufgebrüht. Er hilft bei Erkältung, Blasenentzündung und ist blutreinigend.

 

 

 

 

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