Löwenzahn - kein Unkraut sondern kraftvolles Heilkraut!

Löwenzahn ist überall als lästiges Unkraut bekannt... dabei ist er reich an den Vitaminen A, B, C und D und den Mineralstoffen Kalium und Kalzium. Die Blätter enthalten zudem Karotinoide, die Wurzel heilende Pflanzenstoffe. Geschätzt wird Löwenzahn wegen seiner entgiftenden und harntreibenden Wirkung, die vor allem für Blase, Leber und Galle günstig ist. Er hilft bei Blähungen, Appetitlosigkeit, gestörtem Gallenfluss und beginnenden Harnwegsinfekten. Auch für die Haut ist Löwnezahn gut, denn Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Mangan fördern die Hautregeneration. Er stärkt auch die Knochen und liefert jede Menge Energien. 

Man kann auch einen leckeren Tee aus Löwenzahn machen:

1 bis 2 Teelöffel geschnittene Löwenzahn-Blätter (bitte nicht vom Straßenrand sammeln) mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden bringen und 1 Minute lang kochen. Nach 10 Minuten abseihen. Den Tee innerhalb von 15 bis 20 Minuten trinken.

Speziell bei Nierenleiden: Wenn du an Nierensteinen leidest, übergieße zwei Esslöffel Löwenzahnwurzel und -kraut (auch in der Apotheke erhältlich) mit einem halben Liter kaltem Wasser. Aufkochen und den Sud 20 Minuten ziehen lassen. Dann seihe ihn ab und verdünne den Tee mit einem Liter warmen Wasser. Trink ihn innerhalb von 15 bis 20 Minuten. Er fördert die Harnproduktion, so können die kleinen Nierensteine ausgespült werden.

Kurmäßig sollte man den Tee allerdings nicht länger als vier Wochen trinken.

Ich mache auch gerne Löwenzahnhonig, denn der ist im Frühling der "Frühjahrsputz" für den Körper!

Hier das Rezept:

  • 500 g Löwenzahnblüten
  • 3 kg Kristallzucker
  •  3 Zitrone (unbehandelt)                                                                                                                                                             
    1. Für den Löwenzahnhonig die Löwenzahnblüten an einem sonnigen, warmen Tag pflücken. Die gelben Blütenblätter aus dem Blütenkörbchen zupfen. Die Zitronen in Scheiben schneiden.
    2. Die Löwenzahnblüten mit 3 l Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Von der Kochstelle ziehen und mindestens 4 Stunden – am besten über Nacht – ziehen lassen. Anschließend durch ein Haarsieb gießen und die Blüten gut ausdrücken. Den Auszug erneut zum Kochen bringen und den Zucker und die Zitronenscheiben dazugeben. Nun bei geringer Hitze 3-4 Stunden köcheln lassen. Je länger man den Honig einkocht, desto zähflüssiger wird er. Die Gelierprobe machen. Dafür etwas von dem Honig auf einen kalten Teller tropfen. Hat er eine zähflüssige Konsistenz, dann ist der Honig fertig. Ist er noch zu flüssig, die Masse noch etwas länger kochen lassen.
    3. Den Löwenzahnhonig in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen und sofort verschließen. Mit dem Deckel nach unten auf ein Geschirrtuch stellen und auskühlen lassen.
      

 

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