Holunder oder Holler - hervorragendes Hausmittel für Erkrankungen

Im Frühjahr freue ich mich auf die Hollerzeit, denn dann kann ich endlich wieder frischen Hollersaft aus den Blüten machen. Von Mai bis Juli haben die essbaren Dolden des Holunders Saison. Sie sind richtig gesund und man kann daraus viele Leckereien zaubern. Ob Gelee, Eis, Sirup oder gebacken – sie schmecken einfach himmlisch.

 

Hier ist ein einfaches Rezept für Hollersirup:

 

 

  • 4,5 Liter Wasser
  • 4 Kg Zucker
  • 12 dag Zitronensäure
  •  3 Stk Zitronen (unbehandelt)
  • 40 Stk Holunderblüten

 

  1. Für den Hollersirup die Hollerblüten von Insekten befreien - eventuell mit etwas kaltem Wasser abwaschen. Das Wasser mit dem Zucker vermischen und komplett auflösen lassen.
  2. Dann das Zuckerwasser abkochen und anschließend abkühlen lassen. Dem Zuckerwasser die Zitronensäure hinzugeben und die Holunderblüten beimengen.
  3. Für den besseren und erfrischenderen Geschmack die Zitronen in Scheiben schneiden und ebenfalls dem angesetzten Sirup untermengen.
  4. 3 Tage ziehen lassen - ich decke den Topf immer ab, da durch den Zucker Insekten angezogen werden.
  5. Darauf achten, dass nicht luftdicht abgeschlossen ist, sonst beginnt er zu schimmeln! Nach 3 Tagen durch ein Tuch abseihen, kurz aufkochen und in Flaschen luftdicht verschließen.

 

  1. Man nimmt ein kohlensäurehaltiges Mineralwasser und einen guten Prosecco, das man in einem Weinglas vermischt. Je nach Geschmack im Verhältnis 1:1 bis 1:2.
  2. Einen kleinen Schuss Holunderblütensirup hinzugeben, mit einem Stäbchen kurz verrühren.
  3. Ein paar Blätter frische Minze, eine Scheibe Limette und Eiswürfel zugeben. ?

Holunderblüten schmecken aber nicht nur herrlich, denn sie sind auch richtig gesund. Sie enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe, und sind ein fester Bestandteil in der Naturmedizin. Man kann sie getrocknet als Teeaufguss verwenden, sie helfen bei Schlafproblemen, sie stärken den Kreislauf, sie lindern Blähungen und sie sind ein sehr gutes Hausmittel bei Erkältungen.

Im Sommer sind dann die Blüten zu süßen Köstlichkeiten gereift. Aber Vorsicht, denn die rohen und unreifen Beeren enthalten das giftige Sambunigrin, das zu Übelkeit und Durchfall führen kann. Wenn man sie jedoch erhitzt, verflüchtigt dieser Stoff. Die Holunderbeeren sind vor allem in der Grippezeit sehr gefragt, denn sie besitzen einen hohen Vitamingehalt und somit ein ideales Heilmittel bei Erkältung, Husten, Halsschmerzen, Grippe und Asthma. Ich mache auch gerne Hollerröster, Hollersaft oder Hollerlikör.

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