Gundermann - Wirkung und Anwendung der Heilpflanze

Fast jeder von uns besitzt Gundermann im eigenen Garten. Die ätherischen Öle der Heilpflanze wirken entzündungshemmend, antibakteriell, krampflösend, antioxidativ, schleimlösend und sind äußerlich als Kompressen oder Salben bei schlecht heilenden Wunden oder Abszessen einzetzbar. Innerlich regt der Gundermann den Stoffwechsel an und eignet sich als Küchengewürz oder in Form einer Tinktur zum Einsatz gegen chronische Bronchitis, chronischen Schnupfen oder bei Blasen- und Nierenerkrankungen. 

1-2 TL frisches Gundermannkraut mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 5 Minuten bedeckt ziehen lassen; abgießen und bei Bedarf 1-2 Tassen täglich trinken. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist der Tee ein echter Geheimtipp bei chronischer Erkältung oder chronischen Problemen mit den Nasennebenhöhlen. 

Für die Tinktur wird der frische Gundermann zerkleinert, in ein verschließbares Gefäß gegeben und soweit mit 40%igem Doppelkorn oder Weingeist aufgefüllt, bis alle Teile bedeckt sind; Ansatz 2 – 6 Wochen ziehen lassen und ab und an schütteln; dann abseihen und die fertige Tinktur in dunkle Fläschchen abfüllen.

 

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