Fichtenspitzen und Tannenwipfel - Heilkräuter aus dem Wald

Viele kennen Maiwipferl noch von ihrer Oma als wirksamen Hustensaft. Auch heute noch werden die jungen Triebe von Tanne oder Fichte als Heilmittel verwendet. Die Triebe oder Wipfel enthalten wertvolle ätherische Öle, Harze, Tanine und sehr viel Vitamin C. Daher eignen sich die Maiwipferl sehr gut als Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit und Schnupfen. 

Man braucht nur wenig Zutaten für den Maiwipfelsaft:

Zunächst einmal benötigt man 500g Fichten- oder Tannenwipferl und 1000g Rohrohrzucker. Rohrzucker nimmt man weil er sehr viele Mineralstoffe liefert. Man füllt in ein Einmachglas eine Schicht von den Wipferln, darauf Zucker, dann wieder Maiwipferln und so weiter, bis das Glas voll ist. Es ist wichtig dass die Wipfelschicht doppelt so dick ist wie die Zuckerschicht. Dann verschließt man das Glas mit einem Leinentuch und lässt es an einem sonnigen Fensterplatz etwa zwei Wochen stehen. Die Nadeln der Wipfel werden braun und es sondert sich ein ein Sirup ab. Diesen Sirup füllt man dann in kleine Gläser mit Verschluss ab. Der Wipfelsirup ist fertig und hält jetzt viele Monate bis weit in den Winter. 

Die Maiwipferl können auch als Tee zubereitet werden:

Der Tee hilft ebenso gegen Husten, Heiserkeit und Erkältung, und ist zudem noch Blutreinigend. Für die Zubereitung werden zwei Teelöffel frische oder getrocknete Fichten- oder Tannenwipfel mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergossen. Dann lässt man den Tee zehn Minuten zugedeckt ziehen, seiht ihn durch und trinkt ihn lauwarm.  

Tags: Notvorrat, Kochen
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