Pfefferminztee

Da ich im Spätsommer recht fleißig meine Minze gesammelt habe, darf ich jetzt in der kalten Jahreszeit einen köstlichen Pfefferminztee genießen! Er schmeckt viel intensiver zu den Tees aus dem Supermarkt und ist ein echtes Heilmittel bei zahlreichen Beschwerden!

Wer sich viel Mühe mit einer Aufgabe gegeben hat, soll auch irgendwann die Früchte seiner Arbeit ernten. Der Anbau von Pfefferminze erfordert wenig Mühe, dennoch kann man lange Zeit davon zehren.

Wenn Ihr die Pfefferminze trocknen wollt, um sich daraus im Winter einen leckeren und gesunden Tee aufzubrühen, müsst Ihr euch aber etwas mehr anstrengen.

Für die Ernte schneidet man die Stängel am unteren Ende des Sprosses – am besten über dem letzten Blattpaar über der Erde – mit einer Schere ab und legt sie in einen kleinen Korb oder auf ein Sieb. Bitte nicht rupfen, denn das würde dazu führen, dass sich Bruchstellen an der Pflanze bilden, die wiederum ein Einfallstor für Krankheitserreger sind. Jetzt werden die Blätter an einem warmen und hellen Ort (aber nicht direkt in der Sonne) getrocknet!

Alternativ kann man auch kleine Sträußchen aus den Stängeln mit Blättern binden und diese kopfüber zum Trocknen aufhängen.

Sobald die Blätter getrocknet sind, kann man sie abstreichen und in ein verschließbares Gefäß geben – so bleibt das Aroma bis zum Winter erhalten.

Der Tee schmeckt nicht nur köstlich, er ist sogar ein echtes Heilmittel und ein perfekter Wärmespender im Winter! Er hilft bei Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden und bei Kopfschmerzen (die Schläfen und die Stirn mit dem abgekühlten Pfefferminztee einzureiben). 

Probiert es einfach im nächsten Sommer aus, denn der selbst geerntete Pfefferminztee schmeckt einfach himmlisch!

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