Holunder - bei Erkältung oder Grippe

Holunder ist im warsten Sinne des Wortes ein echtes Heilmittel bei Erkältungen. Die Heilwirkungen des Holunders sind schon seit Jahrtausenden bekannt. Sowohl Holunderblüten als auch –beeren gelten traditionsgemäß als Mittel gegen Erkältungen.

Schnelle Linderung bei Husten, Schnupfen und Co!

Der Holunderblütentee eignet sich für Schwitzkuren bei Fieber und Erkältung, zur Schleimlösung in Nasennebenhöhlen und Bronchien sowie zur Stärkung des Immunsystems, außerdem unterstützt er mit seiner entgiftenden Eigenschaft bei Schlankheitskuren. Ihm werden harntreibende und blutreinigende Wirkungen zugeschrieben, weshalb er auch bei Hautunreinheiten und Rheuma eingesetzt wird. Äußerlich angewendet dient er der Hautpflege und Linderung von Hautentzündungen und leichten Verbrennungen.

Zum Glück war ich im Spätsommer recht fleißig und habe zahlreiche Beeren gesammelt und eingefroren - die ich jetzt bei einer Erkältung einsetzten kann! Vor kurzen habe ich den heißen Holunder gemacht, denn der Saft ist das perfekte Heilmittel bei Schnupfen & Co!

Heißer Holunder!

Für einen Holunderbeerensaft werden Zucker, Beeren und Wasser zusammen erhitzt. Anschließend wird der Saft abgegossen und luftdicht verschlossen. Wer es besonders gesund mag, kann den Saft auch ohne Zucker kochen. Allerdings hält er dann im Kühlschrank nur etwa drei Tage. Er lässt sich gut einfrieren und bei Bedarf auftauen und leicht süßen.

Holunder verkürzt die Erkrankung um rund 30% und auch die Schwere des Verlaufes wird sehr deutlich abgemildert. Holunder steigert die Zahl unserer Abwehrzellen und er verhindert das Wachstum von Influenza-Viren sowie Bakterien in den oberen Atemwegen.

BITTE BEACHTEN! Unreife Holunderbeeren sind der Gesundheit nicht sehr zuträglich, denn sie enthalten Sambunigrin, aus dem Blausäure freigesetzt werden kann. Es kann Übelkeit und Erbrechen auslösen.

 

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